Hilfe für das rheumakranke Kind e.V.

Vorsitzender: Hans Keck
Sekretärin:
Carolin Henkies
Schatzmeister:
Stefan Klotz

Herzlich Willkommen

bei Hil­fe für das rheu­ma­kran­ke Kind e.V.

dem Freun­des- und För­der­kreis der Rheuma-Kin­der­kli­nik
Gar­misch-Par­ten­kir­chen gGmbH ein Hilfswerk der Lions Clubs.

AKTUELLES

Erweiterung der therapeutischen Kletterwand

v.li. Harald Forster (Biker Charity Run), Prof. Dr. Johannes-Peter Haas, Hans Keck (Förderverein), Mathias Georgi (Leiter Physiotherapie), Ulrich u. Rosemarie Dorsch hinten: Therapeutin Mona mit Patientin

Klettern ist ein faszinierender Sport, der die Koordination verschiedener Muskelgruppen verlangt, darüberhinaus Konzentration und Kraft. Im therapeutischen Umfeld kann dabei gezielt an der Verbesserung von Schwächen trainiert werden - und dies kombiniert mit Freude an der Bewegung beim Erklimmen der steilen Wand.

Gemeinsam mit zwei weiteren starken Partnern - dem "Biker Charity Run" mit Organisator Harald Forster sowie dem Ehepaar Rosemarie und Ulrich Dorsch - konnten wir, der Verein "Hilfe für das rheumakranke Kind", die Erweiterung der Kletterwand finanzieren. Ingesamt wurden hierfür 16.403,74 Euro aufgebracht.

Der Ausbau umfasst unterschiedliche Wandneigungswinkel, um auch schwer betroffenen Patienten oder neurologisch erkrankten Kindern und Jugendlichen das Klettern zu ermöglichen. Ergänzt wurden größere ergonomische Griffe und zusätzliche Tritte. Zudem kann die Kletterwand nun durch einen Sichtschutz abgeschirmt werden, um Patient und Therapeut ein konzentriertes Arbeiten ohne neugierige Blicke von Unbeteiligten zu ermöglichen.

Möglich ist nun auch das Bouldern - also das seitwärts orientierte Klettern in Absprunghöhe ohne Seilsicherung - für das Muskel- und Haltungstraining.

Wir sind überzeugt: Rheuma und Sport, das sind keine Gegensätze!

"Kannst Du Dir vorstellen, wie es mir geht?"

v.li.: Hans Keck Fördervereins-Vorsitzender und Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas testen den Spezial-Rheuma-Handschuh

Dies denken sich viele an Rheuma Erkrankte. Und bei allem Mitgefühl fällt es den Nicht-Betroffenen - selbst Eltern und Menschen, die täglich mit den Patienten in Kontakt stehen - natürlich schwer zu verstehen, was die Schmerzen bedeuten und warum selbst relativ einfache Handgriffe wie beispielsweise das Öffnen einer Flasche eine Herausforderung darstellen können.

Aus diesem Grund hat sich der Verein "Hilfe für das rheumakranke Kind" entschlossen, die Anschaffung eines "Rheuma-Handschuh-Paares" zu übernehmen, einer 900 Euro teuren Spezial-Konstruktion aus Drahtgestell und Polsterungen.

Auch wenn der Rheuma-Handschuh sicher nicht das ganze Spektrum an Einschränkungen abdeckt und schon garnicht das täglich begleitende Schmerzgefühl der Patienten, so hilft er doch, den Nicht-Betroffenen eine Ahnung von den Einschränkungen im Alltag zu geben, wie sie durch geschwollene Gelenke entstehen. Dies erhöht das Verständnis für die Betroffenen, es unterstützt aber auch dabei, Hilfestellungen und Erleichterungen zu erarbeiten.

„Wir werden den Rheuma-Handschuh bei Patienten- und Elternschulungen, Klinikführungen, Vorträgen und auch bei unseren Mitarbeitern einsetzen. Dies ist ein wichtiger Beitrag für noch mehr Verständnis gegenüber unseren rheumakranken Kindern und Jugendlichen.“ erklärt der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas.

Spielen gegen den Schmerz

Ein Kinderspiel ist chronischer Schmerz im jungen Alter wahrlich nicht - trotzdem kann ein Spiel auf unterhaltsame Weise Wege aufzeigen, mit dem Schmerz umzugehen. Wir freuen uns über das Ergebnis der von uns geförderten Spiel-Entwicklung und wünschen den Kindern und Jugendlichen viel Freude und hilfreiche Erkenntnisse damit!